BVB Gruppensieger nach fulminanter Aufholjagd

Der BVB hat am Mittwochabend einen Rückstand bei Real Madrid wettgemacht und ist und geht nun als Gruppensieger in die K.o.-Runde. Zudem sind erzielten sie in der Gruppenphase 21 Tore in sechs Spielen und sind dadurch Rekordhalter.

Viererkette hatte viel Arbeit

In einer aufregenden Partie machten die Gastgeber von Anfang an viel Druck und ließen der Dortmunder Viererkette um Socratis und Marc Bartra kaum Luft zum Atmen. Immer wieder kamen lange Pässe auf Cristiano Ronaldo und Karim Benzema, der in der achten Minute die Spanier in Führung hätte bringen können, wäre da nicht ein klasse Torhüter namens Roman Weidenfeller, der parieren konnte. Der 36jährige hatte alle Hände voll zu tun, um seien Mannschaft nicht in ein Debakel laufen zu lassen. Doch auch die Dortmunder spielten gut mit und kamen zu einigen Torchancen, so wie in der 4. Spielminute, als Andre Schürrle an Reals Torhüter Keylon Navas scheiterte, und auch bei Schürrles Freistoß in der 39. Minute war Navas zur Stelle und konnte parieren. Eine Unachtsamkeit von Marcel Schmelzer führte zum 1 : 0, als Dani Carvajal den Ball vors Tor brachte und Benzema nur noch einschieben musste. Weiterlesen

Schubert: Borussias Eberl wird nachdenklich

Borussia Mönchengladbach läuft in der Bundesliga derzeit den eigenen Ansprüchen weit hinterher. Nach zehn Spielen hat man zwölf Zähler auf dem Konto und steht nur auf Platz 11. Das Torverhältnis ist sogar negativ – und dies, obwohl im Sommer ausgerechnet die Defensive mit sehr viel Geld verstärkt wurde. Bei einem anderen Champions League-Teilnehmer müsste sich der Trainer wohl langsam Gedanken über seinen Job machen. Bei den Fohlen ist dies nicht der Fall. Andre Schubert sitzt fest im Sattel. Zumindest noch – denn langsam beginnt sich Manager Max Eberl seine Gedanken zu machen.

Eberl findet Diskussion um Schubert „pervers“
Auf der einen Seite spricht sich Eberl eindeutig für Schubert aus. Die Diskussion um den Trainer, der das Team innerhalb von zehn Monaten vom letzten Platz bis in die Champions League geführt habe, sei „pervers“, so die eindeutigen Worte des Managers in der „Bild“. Die Spekulationen spiegelten eine Schnelllebigkeit des Geschäfts wieder, „die ich für sehr gefährlich halte.“ Weiterlesen

Sonntagsspiele 5. Spieltag: Die Luft für Schalke wird dünner – Köln überrascht wieder

Auch der fünfte Spieltag brachte für den FC Schalke 04 nicht den erwünschten Befreiungsschlag – im Gegenteil. Die Knappen verloren im Rahmen des ersten Sonntagsspiels erneut. Diesmal wurden sie Opfer der TSG Hoffenheim, welche die Partue mit 2:1 für sich entscheiden konnte. Alle Tore fielen bereits in der ersten Halbzeit. Schalke ging eigentlich schon in der vierten Minute durch einen Treffer von Eric Maxim Choupo-Moting in Führung. Doch Hoffenheim konnte 13 Minuten später in Gestalt von Andrej Kramaric ausgleichen. Lukas Rupp sorgte kurz vor der Halbzeit (41.) für den Endstand. Schalke hatte etwas Pech, dass der Schiedsrichter ein Handspiel von Demirbay im Strafraum nicht pfeifen wollte, hätte aber auch einen Punkt nach der sehr schwachen Vorstellung nicht verdient gehabt.

Heidel ruft Abstiegskampf aus
Trainer Markus Wenzierl steht nach fünf Pleiten gehörig unter Druck, hat aber noch die Rückendeckung seines Vorgesetzten. Manager Christian Heidel wollte nicht den Coach anzählen, sondern rief stattdessen den Abstiegskampf aus. Wenn er höre, so Heidel, dass einige noch darüber reden würden, dass Gladbach in der vergangenen Saison nach fünf Pleiten zum Saisonstart noch die Qualifikation für die Champions League geschafft habe, werde er wütend. Wer nach fünf Spielen keinen Zähler habe, befinde sich im Abstiegskampf. Das nächste Spiel der Knappen ist ausgerechnet gegen die Fohlen – eine sechste Niederlage erscheint alles andere als unmöglich. Weiterlesen

Kampf um Eggestein: Werder kämpft gegen die Bayern

Sportlich ist der SV Werder Bremen schon seit Jahren kein echter Konkurrent für den FC Bayern München mehr. Seit fast zehn Jahren konnten die Hanseaten nicht einmal mehr eine Partie gegen den Branchenprimus gewinnen. Doch jetzt prallen die Erzrivalen von einst im Kampf um Werders größtes Talent aufeinander. Wie die „Bild“ berichtet, haben auch die Münchner großes Interesse an Johannes Eggestein. Der 18-Jährige soll nach dem Willen der Bremer aber lieber heute als morgen an der Weser verlängern. Ende Juni läuft der Vertrag des Stürmers aus.

Eggestein gilt als Deutschlands größtes Sturmtalent
Der Bruder von Maxi Eggenstein, der für Werder bereits einige Bundesliga-Spiele absolviert hat, gilt als das größte deutsche Sturmtalent. Der 18-Jährige hat in der A-Jugend in 26 Partien satte 33 Treffer erzielt. Auch aus dem Ausland war das Interesse an dem Juwel deshalb groß, doch diesbezüglich hat der Spieler bereits abgewunken. Aus Deutschland sind allerdings alle großen Top-Vereine interessiert, nachdem nun auch der FC Bayern in das Ringen um das Talent eingestiegen ist. Weiterlesen

FC Bayern: Türken haben Interesse an Xabi Alonso

Bislang verneinten sowohl der FC Bayern München sowie Xabi Alonso tapfer, dass der Spanier den deutschen Meister in diesem Sommer schon wieder verlassen könnte. Er ist schließlich erst vor der eben abgelaufenen Saison an die Säbener Straße gekommen. Bislang waren es allerdings ausschließlich theoretische Diskussionen: Es gab keinen ernsthaften Interessenten für den 33-Jährigen. Falls man türkischen Medien glauben darf, hat sich dies allerdings inzwischen geändert.

Istanbul mit Interesse an Xabi Alonso?
Demnach ist es Fenerbahce Istanbul, das den defensiven Mittelfeldspieler gerne davon überzeugen würde, dass es am Bosporus sehr viel schöner als an der Isar ist. Und trotz der Tatsache, dass man türkischen Medien tatsächlich längst nicht immer glauben darf, scheint diese Idee nicht völlig aus der Welt zu sein: Die großen Vereine der Süper Lig können sehr gut zahlen und gerade Istanbul bietet einen sehr hohen Lebenskomfort. Weiterlesen